Jung und Alt

Herbert Frommherz
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Jung und Alt

Beitragvon Herbert Frommherz » 06.12.2017 09:45

Hallo Jung und Alt!

Da in der Vergangenheit immer mal wieder der Vorwurf kam, die älteren ARGE – Mitglieder wollen nicht von ihrem hohen Ross runterkommen, mache ich mal den Anfang und tue es...

Was sind die Vorstellungen, wie wir Generationen auf einander zugehen können?
Wo klemmt es nach Eurem Empfinden?
Was könnten / müssten wir gemeinsam anstellen um eine Basis für einen Austausch zu bekommen?

Packen wir es an?!

Grüße
Herbert

Thoralf Nerling
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Thoralf Nerling » 06.12.2017 22:03

Hallo Herbert,

als ich vor ca. 6 Jahren zur Spur 0 wechselte, lernte ich die ARGE kennen und trat auch ein, um Zugang in diese Szene zu bekommen.
Dann las ich in der Lokomotive von einem ARGE-Stammtisch mit regelmässigen Treffen.
Das interessierte mich und irgendwann schrieb mich sogar jemand von diesem Stammtisch an.
Man hatte mich als ARGE-Mitglied in der näheren Umgebung "entdeckt" und wollte mich gerne zu dem Stammtisch einladen.

Das fand ich wirklich toll und eine gelungene Initaitive, auf neue,junge Mitglieder zu zu gehen.
Leider trifft sich dieser Stammtisch immer zu einer Tageszeit (ich glaube vormittags oder früher nachmittag), in der normale Arbeitnehmer arbeiten gehen.

Da ich in meinem Job als Hotline-Betreuer aber an gewisse Arbeitszeiten gebunden bn, kann ich diesen Termin leider nicht wahr nehmen.

Daraus abgeleitet mein Vorschlag:
Treffen, bei denen nicht mehr arbeitende Mitglieder zusammen kommen, vielleicht auf einen Termin legen, den auch arbeitende Mitglieder wahrnehmen können ohne extra Urlaub zu nehmen.

Gruß
Thoralf

Georg Brückner
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Georg Brückner » 06.12.2017 22:30

Hallo zusammen!

Hallo Herbert, du steigst als erster ein, das find' ich prima.

Dann stelle ich mal eine meiner Ideen hier vor:

1.) Wir finden uns, wer will, nach und nach zu einer 'ArGe-Kreativrunde' zusammen. Natürlich Ältere und Jüngere sollten sich dafür interessieren oder mitmachen. Kommunikation hier übers jetzige und dann später übers neue Forum. Kann doch auch offen hier nach Außen kommuniziert werden, für jeden der sich dafür interessiert....

2.)Wir finden heraus, welches Modell wir gemeinsam entwickeln und bauen wollen. ( Vielleicht zuerst wieder mal ein Lokmodell? Mein Vorschlag wäre schon einmal eine dieser knuffigen Henschel Werkloks.) Vorschläge müssten in Ruhe ausdiskutiert werden. Maßstab kann in 1:45 sein oder auch in 1:43,5. Was beliebter ist kann man dann entsprechend planen....

3.) Jetzt wird es Ernst und die Arbeit der Mitglieder beginnt. Wer kann Unterlagen und Pläne, Kopien, Bilder finden oder bereitstellen, wer kümmert sich um die Doku, Epoche, Lackierungen, um die korrekten Anschriften, Lokschilder, usw. Hier bringt jeder einzelne in der Mannschaft sein Potenial und Können ein.( Ich kann sehr gute Ätzzeichnungen, Zeichnungen zum Blecheauslasern erstellen, kann perfekte Decals zeichnen. Durch mein zeichnerisches Talent kann ich mir alles sehr gut bildlich und räumlich vorstellen und alles sehr gut visualisieren). Wir brauchen Könner auf dem Gebiet der Urmodelleerstellung, entweder in 3-D oder in herkömmlichen Techniken wie in Fräsen, Drehen, usw, Feinmechaniker, die sich ums Fahrwerk und ums Getriebe kümmern können ( da sind unbedingt die Älteren, Erfahreren gefragt, das können wir jüngeren sicher nicht so gut) Wir brauchen die Elektroniker u. Digitalexperten die sich die Platinen und Verkabelungen ausdenken und herstellen können.
Vielleicht zusätzlich zur Kommunikation hier im öffentliche Forum, Tel- oder PN, sollten wir uns vielleicht alle acht Wochen einmal zu einem persönlichen Stammtisch treffen, zum sich Kennenlernen und zum Gedankenaustausch über das Projekt. Das kostet zuerst alles noch nichts, nur unsere Zeit und unsere Mühe und unsere Reisespesen.

4.) Ist alles soweit gediehen, die Entwicklung abgeschlossen, dass ein erstes Muster gebaut werden kann, fallen nun Kosten an für Ätzteile, Gussteile, Elektronik, Feinmechanik, usw. Hier würden wir die ArGe oder Vorstandschaft (?) und Ihre Mitglieder bitten uns diese ersten Musterteile vorzufinanzieren. Wir müssen dann natürlich einen Weg finden, dass wir die Teile nicht zu teuer beschaffen. Die Mitglieder entscheiden das gemeinsam, ohne Einzelentscheidungen zu treffen, um damit möglicher Vetternwirtschaft nicht Vorschub zu leisten.
Steht das erste Muster voll funktionsfertig auf dem Tisch, gibt es ausführliche Begleitung auf der neuen Webseite, im Forum und im Printmagazin. Die ArGe-Mitglieder können dann dieses Modell zu einem Subskriptionspreis fest vorbestellen. ( Frage: Darf die ArGe auch zusätzliche Modelle an Interessenten außerhalb der ArGe, die das Modell auch haben möchten, verkaufen ? Wir sind ein eingetragener Verein?) Diese müssten auch einen etwas etwas höheren Preis bezahlen, oder Sie treten in die ArGe ein, wenn sie das Modell auch haben wollen? Es würde ausschließlich nur die Anzahl an Modellen hergestellt werden, die auch verbindlich vorbestellt worden sind. Bei Subskription oder Bestellung würde auch zwingend ein Anzahlung von 25% des Verkaufspreises fällig werden und im Voraus zu leisten sein.

Jetzt die spannende Frage: Da ist unsere ganze Kreativität gefragt, Wer könnte uns die Modelle aus den vielen bereitgestellten Bauteilen in einer guten Qualität zu einem tragbaren Preis zusammenbauen? Gibt man einzelne Baugruppen weg? Fahrwerk, Getriebe, Elektronik? Lokkasten mit Bestückung? Lackierung und Beschriftung? Würden diese Arbeiten hier ansässige Kleinhersteller übernehmen können? Könnte man das im Team andenken oder mit diesen verhandeln? ( Nicht alles gleich weggeben nach China oder Korea).Eure Ideen und Überlegungen sind gefragt. Gebt Vorschläge, haltet nicht zurück? Die Finanzfachleute in der ArGe sollten sich bitte zu Wort melden? Wenn es nicht geht, dann nur Bausätze? Aber dann muß es wieder Leute geben, die für andere bauen können, die sich selbst den Zusammenbau nicht zutrauen oder es nicht wollen?

5.) Sind diese Punkte geklärt und ist dies innerhalb der ArGe entschieden und abgesegnet, würde die Arge das restliche benötigte Geld für die Herstellung oder für die Bausätze wieder vorschießen. Der Verkaufspreis später liegt etwas höher als der Herstellungspreis und fließt als Risikozuschlag wieder zurück in die Kasse der ArGe.

__________

Liebe Mitglieder, wie denkt ihr grundsätzlich über diese Idee, ist so etwas realistisch, oder heutzutage noch möglich? Würde es uns Freude bereiten so ein erstes neues Projekt gemeinsam innerhalb der ArGe auf die Beine zu stellen? Sagt eure Meinung und haltet nicht zurück und jeder achtet im Besonderen auf den freundlichen und kollegialen Umgangston. Jeder sollte sagen und sich getrauen alles auszusprechen was ihn in dieser Sache bewegt. Was nicht geht oder keinen Sinn machen würde, kristallisiert sich schnell heraus. Ach, das ist mir ein besonderes Anliegen, gerade unsere Mitglieder und Freunde aus den neuen Bundesländern sind ausdrücklich dazu eingeladen Ihr Erfahrungen und ihr Können einzubringen. Wir sind eine ArGe.


Grüße
Georg
Zuletzt geändert von Georg Brückner am 08.12.2017 22:10, insgesamt 1-mal geändert.

Herbert Frommherz
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Herbert Frommherz » 07.12.2017 15:17

Hallo Thoralf,

vielleicht mal hier mitteilen um was für eine Region es sich bei Dir handelt.
Es kann ja sein das sich weitere Runden gebildet haben.
Dann lesen viele nicht online, eine Suche in der Spur0 Lokomotive starten, könnte dann auch weiterhelfen.
Die Anzeige ist ja für Mitglieder kostenlos.

Wenn sich ein ARGE Mitglied wiedererkennt:
Vielleicht könnte das eine andere Treffen auf einen späteren Tages-Termin gelegt werden, und so einem Neuen die Möglichkeit zur Teilnahme geschaffen werden.
Bräuchte für den Anfang ja nicht alles gleich geändert werden.
Eine Change hätte Thoralf aber doch verdient.

Grüße Herbert

Herbert Frommherz
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Herbert Frommherz » 07.12.2017 15:19

Hallo Georg,

finde es sind gute Gedanken, die von Dir kommen.

Da es – für mich - auch als Schnittpunkt von „Alten und Neuen“ 0ern gesehen werden möchte, denke ich sollte hier der Maßstab nicht außer acht gelassen werden.Ich würde Vorschlagen für gemeinsame Vorhaben bei Fahrzeugen 1:44,25 zu wählen.
Ein wenig zu klein für den Alten Maßstab, ein wenig zu Groß für den Neuen.
Für mich ein Kompromiss mit dem die Freunde beider Maßstäbe leben könnten, und eine Zeichen beider Seiten, miteinander Spur0 betreiben zu wollen.
Wird noch ein Modell gewählt das es noch nicht gibt, glaube ich nicht, das es mit bloßem Auge einem Maßstab zugeordnet werden kann.
Als Versuch könnte ich mir einen Wagen vorstellen.
Epochen- und Länderübergreifend - also auch für 0er der Neuen Bundesländer.

Auch ich bin dafür das jeder Interessierte frei und offen seine Meinung äußern sollte.
Alle FÜR und WIDER sollen auf den Tisch.
Nur so ist ein gewünschter Konsens zu finden.

Grüße
Herbert

Thoralf Nerling
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Thoralf Nerling » 07.12.2017 17:31

Hallo Herbert,

Danke für Deine Antwort. Einen Bedarf für den ARGE Stammtisch habe ich nicht mehr, weil ich mich zunächst an den Bremer Stammtisch gewendet habe (ein anderes ARGE-Mitglied hat mich damals dahin mitgenommen) und später habe ich mit einigen Anderen selber einen (Nicht-ARGE-)Stammtisch gegründet. Dort bin ich jetzt zu Hause und habe mir sozusagen selbst geholfen.
Ich war damals auch von mir aus selbst unterwegs und habe Stammtische der ARGE besucht, so z. B. auch die Braunschweiger.

Mein Beitrag war nur als Anregung für ähnliche Fälle gedacht, wo Junge Leute gerne wollen, aber zeitlich nicht können.

Den Vorschlag von Georg finde ich übrigens gut, weil hier ein dringender Bedarf für eine Werklok endlich erfüllt werden könnte.
Ich selbst benötige keine, drücke aber für alle die Daumen, dass das Projekt was wird.
Gruß
Thoralf

Herbert Frommherz
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Herbert Frommherz » 08.12.2017 02:56

Hallo,

ich suche ein User der im Besitz des Cid von Herrn Petau ist,
und bereit wäre zu helfen.
Der Cid ist nach meinem Wissen im „Zwittermaßstab 1:44,25“ gefertigt

Meine Bitte:
Den Cid neben einem 1:45 Personenwagen (Lenz Donnerbüchse?) abzulichten.
Klasse wenn das auch noch mit einem 1;43,5 Modell (Hübner Donnerbüchse?) zu machbar ist.

Somit könnte nachvollzogen werden ob der „Zwittermaßstab“ ein Kompromiss für gemeinsame Projekte taugt oder nicht.

Wie wird generell darüber gedacht?

Grüße Herbert

Georg Brückner
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Jung und Alt

Beitragvon Georg Brückner » 08.12.2017 21:56

Zum Zwittermaßstab 1:44,25 kann ich aus eigener Erfahrung mitteilen, das meine Containertragwagen von (Prado) diesen Zwischenmaßstab schon besitzen, meine dafür selbtsentwickelten und gebauten Containermodelle ( Spur Null Container) sind exakt in 1:45 und passen auf die Aufnahmezapfen der Wagen, meine passenden Zugloks dafür sind in 1:45 ( EP IV BR 211(Lenz), Ep V BR 294 ( Seidel) und EP VI BR Vossloh G6 ( Kieler Freunde) oder auch in 1:43,5 ( meist Eloks). Also alles kunterbunt und verspricht viel Spielspaß. Ich denke, dass man mit so einem Kompromiss für neue angedachte ArGe-Entwicklungen leben könnte? Herbert, das ist ein sehr unkonventioneller Gedanke, sehr pragmatisch weitergedacht, könnte helfen die verschiedenen Maßstäbe etwas näher zueinander zu bringen? (Sollte man später, wenn ein Projekt heranreift und sich herauskristallisiert was für ein Modell es werden soll, dazu hier im Forum eine Umfrage zur Maßstabsfrage starten?)

Thoralf: Ja, ( mein persön. Favorit) wäre so eine Henschel DHG 500 C, z. Bspl. seit 1966 bis heute in Dienst, bei der Saarstahl AG in Neunkirchen. Also alle Epochen möglich, viele interessante Lackierungen möglich, an vielen Standorten quer durch Deutschland stationiert gewesen oder noch aktiv im jeweiligen Werkdienst.
Es hätte den wunderbaren Vorteil, dass das sich noch zu findende Arge-Dokuteam( Mitglieder die sehr gerne Eisenbahnen fotografieren und die entsprechende Kamerausrüstung besitzen?) aktuell noch einige vorhandene Werkloks vorfinden könnten, möglicherweise nach Termin dort, einen Besuch abstatten, alles vermessen und sehr viele Details abfotografieren könnten. Bei so einer kurzweiligen Aktion wäre ich selber sehr gerne dabei....

Herbert: Du schlägst zuerst ein Waggonmodell vor? Das wäre vielleicht als erster Einstieg leichter zu bewältigen? Vielleicht ein typischer 2-achs. G Wagen, evtl auch osteurop. Bauart oder Prägung, einer der vielleicht bis späte Ep IV noch einsetzbar war oder sogar noch bis EP V nach 1993. Es könnte ein interessantes Modell für Spur 0 Freunde der DR (DDR), Deutsche Bundesbahn, DB AG, der ÖBB, der MAV, der tschech.- oder poln. Staatsbahn sein?

Grüße
Georg

bernd emanuelsson
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Re: Jung und Alt

Beitragvon bernd emanuelsson » 09.12.2017 09:16

Hallo Georg,

wie wäre als Einstiegsmodell der offene 2-achsige hölzerne Güterwagen, Bauarten Omm34, Omm35, Omm37 (Klagenfurt, bzw. Duisburg). Hier gibt es Versionen mit Bremserbühne, ohne Bühne, bzw. Bühne mit einseitig versetztem Bremserhaus. Ausführungen mit hölzernen -, bzw. gebuckelten Seitentüren (Blech) sind möglich. Die Wagen waren in hohen Stückzahlen unterwegs. Es wundert mich bis heute, dass die Industrie diesen Wagen in Spur 0 noch nicht als Modell entdeckt hat. Wer wissen möchte, wie so etwas als Modell aussieht, siehe meinen damaligen Baubericht in Heft 4/2003 der ARGE-Zeitschrift.

Gruß
Bernd

Herbert Frommherz
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Re: Jung und Alt

Beitragvon Herbert Frommherz » 09.12.2017 11:47

Hallo zusammen,

den „Zwitter“ habe ich ins Spiel gebracht um eine sehr breite Basis für ein gemeinsames Projekt zu bieten.
Das ist aber nur mal eine Überlegung die ich laut denke.
Wenn wir miteinander etwas bewegen wollen müssten beide Seite aufeinander Rücksicht nehmen.

Einen Wagen, bei meinen Überlegungen, um viele Epochen abdecken zu können, und viele 0er anzusprechen.
Im Hinterkopf bei mir ein Stallungswagen.
Karstens Band 1 Seite 94. DRG und DB - Bj 35
Bei Deinem Lok- Modell, Georg, wäre das ab Epoche3.
Entscheidend ist aber was von der Mehrheit gewünscht wird.
Bernd hat einen Vorschlag gemacht der eine große Breite abdecken kann.
http://www.modellbahnfrokler.net/umbau/ ... sburg.html
Bernd wie sieht es bei Dir mit dem „Zwitter“ aus?
Könntest Du auch damit leben?

Wünschenswert wäre wenn sich 0er zum Zwittermaßstab äußern würden, der nur gemeinsame Projekte betreffen soll um viele Anzusprechen.
Pro und Kontra erwünscht, da es nur dann vielen (nicht allen da ist klar) recht gemacht werden kann, was unser Ziel sein sollte.
Auch nicht ARGE – Mitglieder rufe ich zur Meinungsäußerung auf.

Grüße
Herbert
.


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