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Re: Gebauer T3

Verfasst: 20.03.2017 17:21
von Andreas Schuster
Hallo Claus,

schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen!!!!

Herzlichen Glückwunsch für das weitere Etappenziel - somit hast Du ja schon bald das Ziel erreicht und kannst die "Kleine" einsetzen!!
Keine Sorge, das kommende hat nichts mit Zauberei zu tun - eher mit einer Prise "Verrückheit" und der großen Sympathie für diese Baureihe :D

Weiter geht´s am Führerhaus:

Für meine DB Lok, der DRG Maschine und einem noch vorhandenem Gehäuseteil, habe ich verschiedene Ausführungen von "Scharnieren" ausprobiert und eingesetzt. Zunächst erhielt die DRG Lok Fensterläden nach der bekannten "Röhrchen /Draht Methode".

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Die DB Maschine hat Scharniere von Adddie erhalten

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Und am einzelnen Gehäuse habe ich mit angepaßten Scharnieren von Herrn Bauer getüfftelt

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Alle drei Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Was mich an den Bauer Scharnieren begeistert hat, ist dass sie nach der Passprobe einfach getrennt und nach dem Lackieren wieder zusammen gesetzt werden können. So besteht die Möglichkeit später noch Anpassungen vornehmen zu können. Die Röhrchen /Draht Scharnieren sind einfach herzustellen und haben eine flache Bauform - die Fensterseiten schwenken etwas weit aus. Die Addie Scharniere sind an dieser Stelle nicht so einfach einzubauen -insbesondere wenn die Gehäuseseiten bereits geschlossen sind. Ihre Bauform ist für diese Stelle etwas hoch.


Im Führerhaus findet auf dem linken Kohlenschrank die angepaßte Schmierpumpe aus dem Bauer Programm ihren Platz.
Am Kohlenkasten sitzt der 3-Wege-Hahn aus dem selben Sortiment. Die Klappen der Schränke sind ausgesägt und werden geöffnet mit Kohle dargestellt.

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Ende Teil 2


Gruss
Andreas

Re: Gebauer T3

Verfasst: 20.03.2017 18:39
von Dirk Kindermann
Hallo Andreas,
Messing ist doch ein feines Material und gerade eine T3 in ihren vielen Varianten immer ein sehr schönes Mdoell. Hut ab vor den oft mal verbrannten Fingerspitzen ;-)
Ist doch immer wieder schade, dass man das alles hinterher mit Lack zudeckt...

Ich werde auch weiterhin mal öfter reinschauen wie es den Preussinnen so ergeht.
Gruss, Dirk

Re: Gebauer T3

Verfasst: 20.03.2017 19:51
von Andreas Schuster
Hallo Dirk,

vielen Dank!!
Den Fingern geht es gut - habe mittlerweile gelernt mit Pinzetten zuarbeiten :D


Den Rahmen der DB Ausführung habe mit neuen Nieten versehen. Die alten weg gefeilt, angekörnt und neu gebohrt. Damit der fertiggelötete
Rahmen nicht zu sehr leidet, sitzt er auf einem angepassten Holzklotz. Er ermöglicht mir auch im Weiteren eine verbesserte Handlichkeit zum arbeiten.

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An dieser Stelle ist auch der geöffnete Werkzeugkasten zu sehen, der hier bereits seine Klappe erhalten hat. In den Klappen sitzen nach Fertigstellung Neodynmagneten in der Größe von 1,5x0,5mm - ein weiterer Magnet (1x1mm) sitzt im Rahmen des Kastens. So bleiben sie auch während der Fahrt geschlossen und nichts "geht verloren". Sofern sich später heraus stellt, dass die Kraft der Magneten nicht ausreichend ist, können im Rahmen auch größere eingesetzt werden.

Auf diesen Bild ist das Loch im Kastenrahmen noch ohne Magneten. In der Klappe rechts oben, sitzt bereits der entsprechende Magnet - kaum zu sehen.

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Den hinteren Luftkessel unter dem FH habe ich entsprechend der Beschreibung von Alfred angepaßt. Er erhielt auch neue Spannbänder und einen Entwässerunghahn. Dabei handelt es sich um ein Weinert H0 Bauteil aus der Restekiste.

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Ein weiterer Kessel aus der Restekiste sitzt unter der Lokführerseite. Spannende Frage ist nun wieder - stimmt die Leitungsführung ... ;-) Vermutlich nicht, da ich hierzu leider kein Bildmaterial habe.

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An den Pufferbohlen sind die Löcher für Luft- und Heizanschlüsse verschlossen worden, da hier die Bauteile aus dem Petau Sortiment verwendet werden. Die Zylinder sind mit Schmierleitungen bestückt.

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Ende Teil 3

Gruss
Andreas

Re: Gebauer T3

Verfasst: 20.03.2017 21:38
von Frank Minten
Hallo mal hier von mir..... :D

Super T3 Modelle werden hier ihre Vollendung finden. Ganz große Klasse finde ich, es gibt immer wieder Dinge die man toppen kann. Ich schaue gerne zu und lese mit.

Grüße vom Franky der ETA Bastler.......macht schön weiter mir gefällt 's sehr. :roll: :roll: :roll:

Re: Gebauer T3

Verfasst: 21.03.2017 19:36
von Andreas Schuster
Hallo zusammen,
hallo Frank,

vielen Dank - dann folgt nun eine Fortsetzung ;)

Der Stehkessel mit seinen Anbauteilen war bereits an anderer Stelle ein Thema. Die dem Bausatz beiliegenden Gussteile hierfür, entsprechen weniger dem Vorbild. Nun war ich froh, im Bauer Sortiment "ähnliche" Pumpen zu finden wie sie auf einer mir vorliegenden Abbild zu sehen sind. Nach verschiedenen Anpassungs- und Bearbeitungsschritten sah es als Puzzel ungefähr so aus

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Komplettiert wurde das ganze auch durch Bauteile aus dem Sortiment von Armin Hagen Berberich http://www.armin-berberich.de/Gussteile/Fuehrerstand.htm
Es handelt sich zwar um Bauteile für Schmalspurloks doch die Größe und die Gussqualität begeistern mich. So z.B. die rechts neben dem Stehkessel abgebildeten Griffe - daneben das originale Bausatzteil. Oder auch der AHA Regler. Dieser hat rechts und links Drahtstücke zur Begrenzung erhalten. Desweiteren der Wasserstandsanzeiger mit separatem Schutzblech.

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In die Enden des Wasserstandsanzeigers kommt zum Abschluss der Arbeiten, ein Stück Lichtleiterkabel. Danach wird das "Schutzblech" davor geklebt.

Zurück zu den Pumpen. Nach der ersten Passprobe und der damit verbundenen Freude darüber, kam die Ernüchterung! Mein Foto dokumentiert die Ansicht eines Stehkessl einer Schlepptender T3 . Diese hatten größere Pumpen - aber nicht meine Lok(s) ... Von Alfred erhielt ich den Tipp zu Crottendorf und den dort angebotenen Gussteilen der P4.
Zunächst DRG Ausführung mit Bauer Pumpen (hier bleiben die Kohelkästen geschlossen)

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dann mit den P4 Teilen - unlackiert

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Die am rechten unteren Rand sitzende Handpumpe, sitzt beim Vorbild höher - auf Höhe des unteren Prüfhahns. Da alles nicht maßstablich ist, gibt es mit den Proportionen ein Handycap. Als Kompromis habe ich daher diese Stelle gewählt ... .


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Die Holzstreifen für den Bodenbelag sind auf eine entsprechend angepaßte Federbronzeplatte geklebt worden. Wie ich im Nachhinein erfahren habe wurden in den Führerständen die Bretter wohl nicht quer sondern längs eingesetzt. Bei der nächsten Lok werde ich dies berücksichtigen ;-))
Die Höhe des neuen Bodenbelages gleicht die Kante an der FH Tür aus.

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Eine Vorbeugung zum "Unfallschutz" ...

Die vor der Feuerluke liegende PLatte ist ein brüniertes Stück Messingblech.


Ende Teil 4


Herzliche Grüße
Andreas

Re: Gebauer T3

Verfasst: 22.03.2017 19:16
von Alfred Käsemann
Hallo Andreas,

ich habe dir die Bremsleitungsanschlüsse mal zugemailt, weil du geschrieben hast, dass Du wegen der Leitungsführung dir nicht ganz sicher warst. Wobei die Leitungen nicht bei jeder Lok an der gleichen Stelle verlegt waren. Auf der Zeichnung sieht man wie die Bremsanlage von der Luftpumpe bis zum Bremszylinder/Schläuchen, mit den einzelnen Ventilen z. B. Tropfbecher (24), Doppelrückschlagventil, Einfachsteuerventil, Sicherheitsventil usw. verbunden sind.

Gruß Alfred