55 Jahre und noch ein bischen mehr

Frank Minten
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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 04.10.2017 20:21

Hallo,

Danke für Eure Tipps, ich werde sehen wie ich es löse. Peter hat mir auch so einiges dazu wissen lassen, darüber werde ich nachdenken, und mich dann entscheiden wie es da weiter gehen kann. So ist eigentlich der ganze Antrieb OK bis auf die kuriose Lösung von mir, die aber so gut funktioniert. Der Tender rollt sehr gut übers Gleis und liegt satt mit allen Räder auf. Das mit den Zahnrädern werde ich ausbessern wollen, ein Versuch ist es mir wert.

Schau ich mal.........bis dahin Grüße und herzlichen Dank, Franky :D

Frank Minten
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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 05.10.2017 22:55

Hallo,

ja heute ist die Steuerung von Klaus Krapp für die 55ziger eingetroffen. Gleich habe ich mich da ranne gemacht und mir alles genau ausgemessen.

Also Diese Steuerung ist genau auf das Raimomaß bemessen. Die einzelnen Stangen lassen aber ein weing Luft nach oben offen,das heißt für mich ich reize es in soweit aus, das ich die Microräder etwas aus einander ziehen werde. Die Micro Räder sind im Durchmesser 1 mm größer an der Spurkranzkrone gemessen. Das heißt sie liegen enger beinander als die Raimo Räder. Ich werde die Rahmen wangen von Wolfgang etwas modifizieren, so die Radachsmitten etwas verschieben, es ist nicht viel, aber ich bekomme es hin. Der Abstand der Spurkränze in ein geeignetes Maß zu bringen, so das die Bremsbacken noch dazwischen passen. Etwas enger als die Raimos wird es aber ich denke da kann ich noch die Backen etwas bearbeiten.

Bei den Steuerstangen werde ich die Mittleren so bohren das geht. Also zweite zur dritten Achse. Die Stangen der ersten zur zweiten und die der dritten zur vierten, sind in kleine Nieten an der mittleren an zu bringen, damit ist der Abstand nach hinten sehr kurz geraten wenn ich das noch so verändere. Also werden die äußeren enden dieser Stangen wie eine Gabel geöffnet und auf mein neues Maß des Abstandes eine Messingbüchse eingelötet. Der rest natürlich auch mit Lot verschlossen. Damit erreiche ich meine Länge die ich da brauche. Hierbei handelt es sich nur um 4 zentel je Stange nach hinten raus. Das original Maß von ersten Kurbelbolzen bis zum vierten ist gemessen im Stangenabstand 102,0 mm. geteilt durch 3 gleich 34 mm Achsabstand im Müllner Rahmen. Nun werde ich diesen Abstand auf 104,4 mm bringen. Damit ergibt sich dann ein neuer Achsabstand von 34,8 mm.

Dabei wird nun die zweite Achse um 0,4 mm in Fahrtrichtung nach vorne verlegt und die driette Achse gleiches Maß nach hinten. Das bedeute aber das ich am Rahmen nun ausfeilen muss. Da nun die weiteren Achsen dann natürlich noch dichter säßen müssen diese um ein weitere Maß versetzt werden. also erst das verschobene Maß plus des weiteren gleichen Maßes also 0,4 plus 0,4 mm nach vorne der ersten Achse und der letzten Achse.

Soweit verstanden....????? :lol: Nun kommt es....das die Aussparungen im Rahmen für die Achslager 8 mm breit sind, das bedeutet aus der Mitte gesehen je Seite 4 mm. Die Achslagersteine der Microräder sind aber 9 mm im Durchmesser. Somit habe ich nun Material genug um es je Verschieberichtungsmaß ab zu tragen und so die Achsmitten zu verschieben. Das nun alles hier genau zu beschreiben führt sicher etwas zu weit.

Aber es geht so eben noch auf. Das wird sicher so klappen. Ich werde es am Rahmen abnehmen und gleichzeitig auch an den runden Achlagerschalen, warum auch an den Achslagerschalen? Ja weil ich verhindern möchte das sie sich so im Rahmen mit drehen könnten. So schlage ich zwei Fliegen mit einer Klatsche.

Ja ja werdet Ihr sicher denke der Franky der werkelt sich hier eines, aber genau das ist es was mir Spass macht, tifteln was das Zeugs hergibt, es geht wenn man nur will. Und es wird keinem auffallen wenn ich es hier nicht so ausführlich erzählen tät.

Na mal sehen wie es wird. Habe mir das gut überlegt, genau so wie bei meinem Antriebstender.......... :lol:

Gute Nacht, Grüße franky der morgen seine 70ziger auf Rundkurs schickt. Tschüssssss..... :mrgreen:
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Hin und her war doch gar nicht so schwer.....Rechenschieber....
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Frank Minten
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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 08.10.2017 20:02

Guten Abend,

nun der Tender ist wieder zerlegt, Achsen raus und Räder ab. Zahnräder raus und ab zur Drehbank.....dort habe ich die Breite der Zahnräder auf die Hälfte gebracht und auch die Zahnspitzen 2,5 Zentel abgeschliffen. Dieses Abschleifen wurde mit feinem Schmirgelleinen auf Holzstäbchen gemacht. Es gibt solche Feilen für die Fingernagelbehandlung. Das hat super funktioniert. Mit einem Skalpell wurden die Grate an jedem Zahn entfernt.

Alles wieder auf Maß zusanmmen gedängelt........ :lol: und nun sieht die Sache schon viel besser aus. Morgen werde ich erst einmal die Seitenteile des Rahmens von Tender sandstrahlen. Einige Teile werden noch mit dem Fräser entfernt. Die Treppenaufstiege sind mit zu grob,die kommen weg. Werden durch Gußteile ersetzt. Wenn diese montiert sind, ich muss sie noch ordern,kann alles grundiert werden. Anschließend werde ich ein Fotograu auftragen.

Erst danach werde ich den Tender wieder montieren.

Auch sind inzwischen schon einige Niete, Muttern, Schrauben und U-Scheiben eingetroffen, so das ich die Montage der Micro-Radsätze weiter vorbereiten kann. Dazu dann später mehr.
Die Rahmenwangen werde ich an den Achslagersteinaufnahmen so wie beschrieben aufweiten, so das ein Versatz der Achsmitten möglich wird.

Nun mal die abgedrehten Zahnräder....Tschüsssss....Franky ;)
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Trotz abschleifen von ca. 2,5 Zehntel der Zahnspitzen greifen die Räder gut ein. Es läuft wie Butter weich. Tschüsssss.....
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Auch hier ist es geändert, vor allem ist hier eine Pertinaxscheibe zur Isolierung eingebaut.
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Hier nun nur noch die halbe Breite, 2mm reichen doch. Ach habe ich nun einen Zahnkranzdurchmesser von 20,5 mm. Es bleiben mir also so nur noch 2,5 Zehntel bis zur Lauffläche, damit sollte es ohne eine Gleisberührung funktionieren.
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Wolfgang Müllner
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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Wolfgang Müllner » 08.10.2017 21:31

Was du vielleicht noch bedenken solltest, wenn du 1,1mm mit der vorderen Achse noch vorne wanderst, dann den Radius deines größeren Rades dazurechnest (0,5 mm), bist du 1,6mm näher beim Zylinder. Das könnte ein Problem geben, da unter Umständen der Platz nicht ausreicht. Weiters sieh dir mal den Steuerungsträger an, ob sich das ausgeht mit dem Versatz und der größeren Räder.
Grüße,
Wolfgang

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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 08.10.2017 22:24

Danke Wolfgang für den Hinweis, habe auch schon in diese Richtung vorgedacht, ich werde sehen wie es aus kommt.

habe gerade mal den Rahmen zusammen gelötet. Morgen werde ich die Achsen weiter einpassen. Die Achslagerschalen der Microräder sind leider rund, und sie haben nur einseitig einen Bund, somit muss ich ein Stück Messingdraht auflöten, damit die Lagerschalen im Rahmen sitzen bleiben.

Das geht und wird noch versäubert.

Also mal bis die Tage, Grüße Franky ;)

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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 12.10.2017 18:56

So liebe Nuller,

der Rahmen ist gelötet und gestrahlt..... :lol: und mal zur Probe die Microräder ein geachst. Na mit einem Lineal werden sie noch gestützt, aber so gibt das schon mal einen Blick auf `s Ganze.

Leichte Modifikationen habe ich allerdings am Rahmen machen müssen. Da alle Achsen ab gefedert werden, wurden die Aufnahmen in den Seitenwanngen etwas Tiefer. Dort wurde von innen an der Wange ein Stück Rundmessing angelötet, alle Teile sind auf Tiefenanschlag neu gefeilt. Wenn nun alle Räder ein gefedert sind liegen sich alle gleich auf.

Auch musste ich an den Radlagerbüchsen Veränderungen vornehmen, damit sie im Rahmen liegen bleiben und nicht seitlich verrutschen. Ein kleiner Federstift sitzt auf dem Achslager. Dieser Stift und das Rundrohr am Rahmen nehmen die Spiralfedern auf. Somit können sie auch nicht weg springen.

Die Abfederung wird noch durch die nach einlegen der Achsen, mit den Blattfederpaketen vorgespannt. Es bleibt mir ca. 1 bis 2 Millimeter Federweg.

Die nun erreichten Radzwischenräume sehen recht realistisch aus, da kommt es gerade noch hin, das keine Berührungen von den Radkränzen zum Rahmen entstehen. Das habe ich mit dem Ohmmeter genauestens geprüft.

Nun muss ich erst einmal die Kleinteile mit dem Rahmen und den Achsen montieren, um genau zu überprüfen wie ich die Stromabnehmer versetzen muss.
Wenn überhaupt dann nötig, so sieht es noch aus, als wären sie an der falschen Stelle. Mal sehen was kommt.

Nun mal die Bildchen:

Grüße Franky :D
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Alle Radreifen wurden zum Rahmen hin genauestens mit dem Ohmmeter gemessen, das geht so IO. Auch wenn das Spiel der Achsen bewegt wird, nichts kommt in Berührung mit dem rahmen. Auch wenn eingefedert wird, alles TOP.

Was will ich mehr. Tschüsssssssssss.....Franky
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Die Abstände sehen sehr realistisch aus, das wird klappen.
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Schon sind sie drinne......
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So sitzt das nun wenn die Achse drinne liegt.
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Rahmen mal auf Kopf gedreht,hier gut zu sehen die Federung.
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Eine Achse mal eingelegt.
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Die Achslagerschalen wurden so verändert. Kleine Stifte für die Aufnahme der Spiralfeder, Eine Halbschale damit sich die Lagerbüchse nicht mit dreht, und einen Innenanschlag damit die Büchse im Rahmen sitzen bleibt.
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Die vorbereiteten Micro Räder......
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Rahmen mal schräg von hinten gesehen. Alle diese Schrauben bis auf die Stellen die ein weiteres Teil mit tragen müssen, jene sind gelötet,alles andere ist geklebt.
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Das ganze Kleinzeugs trägt später die Blattfedern und damit halten die Achsen im Rahmen.
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Auch hier gut zu sehen das ich es tiefer ausgefräst habe. Die Rundstift hat wieder die Auflage alledings etwas tiefer um ca. 1 mm
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Hier auch gut die Spiralfeder mittig drinne.
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Und mal so.
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Sorry das Licht war schlecht.....aber die Schraubenköpfe sieht man auch im Dunkeln gut.......oder?
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Voalla der Rahmen.......
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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 13.10.2017 17:05

Und nun die Fortsetzung des Baugeschehens meiner BR 55...... :D

Hallo,

ja und weiter geht es, die Zylinder wurden modifiziert,ein Kolbenstangenschutzrohr aus Messing eingesetzt. Zugleich auch für den Schieber. Diese Messingrohre sind in den Maßen der Innenbohrung genau auf die Steuerungsteile bemessen. Auch wurde der Innenraum mit einem Stück Holz aufgefüllt.
Eine M 2,5 mm Schraube seitlich ein gedreht und den Kopf dann abgeschnitten. Die Trägerplatte des Raimomodells für die Zylinder wurde nicht einfach mit den Noppen auf den Rahmen aufgeklebt,sondern sie ist mit zwei M 2,5 mm Schrauben und Muttern befestigt. Seitlich habe ich an den Rahmenwangen noch zwei Bohrungen eingebracht, da werden nun die Zylinder auf den Träger geschoben und mit Muttern von innen her verschraubt.
Alles ist jederzeit wieder demontierbar. Beim späteren Lackieren der Teile ist es so auch einfacher.

Des weiteren sind die Ausgleichhebel und Hänger an den Rahmen verschraubt, alles mit M 0,8 mm Schrauben und Muttern. Diese sind gegen lösen mit etwas Zinn gesichert. Alles ist voll beweglich gehalten.

Ja der Rahmen liegt nun aufgebockt und mal die Räder in Position gebracht. Die Arbeiter begutachten die Sache genauestens, bevor hier weiter gewerkelt wird. Nun so ist wieder ein Arbeitsschritt getan, weitere werden folgen.......wartet es mal ab.

Hier ein paar Bilder von Heute. Grüße Franky :D
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Oben auf noch der Steuerungsträger, der wurde angepasst und mit Zweikomponentenkleber am Rahmen fixiert.
So nun denn Schüß Franky
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Diese Hebel und die Hänger sind aus M 1 mm Gewindestange, M 0,6 mm und M 0,8 mm Schrauben zusammengesetzt. Alles bleibt beweglich.
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Die Schrauben machen es erst recht filigran. Die Ausgleichhebel sind voll beweglich gehalten.
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Da kann ja bald ein geachst werden.......
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Das sieht ja richtig gut aus,oder?
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........na die Beiden haben da bestimmt noch etwas zu bemäkeln???
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Die Arbeiter bei der Begutachtung......
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Ich möchte jederzeit alles wieder demontieren können.
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Und so sind sie befestigt.
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So hängen sie nun am Rahmen.
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Die Steuerungsteile von Klaus Krapp wurden hier gesäubert und schon mal die genaue Positionen getestet. Das Schutzrohr ist hier noch zu lang, das werde ich erst angleichen wenn alle Steuerteile mal montiert weerden. Besser zu lang als zu kurz,denn abschneiden kann ich immer noch, ha,ha.....
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Frontseitig das Steuerstangenschutzrohr wurde verschlossen. Auch gut zu erkennen, die weißen Verschußteile.,da der Zylinder hier offen war.
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Die Zylinder erhielten neue Schutzrohre. Und unten die Überdruckventile.
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Die Zylinder wurde hier mit einen Stück Holz verfüllt und die Halteschraube ein gedreht.
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Seitlich ist auch eine Bohrung in der Rahmenwange eingebracht um den Zylinder auch hier recht gut fest zu machen.
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Die Trägerplatte für die Zylinder, hier aber demontierbar verschraubt.
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Re: 55 Jahre und noch ein bischen mehr

Beitragvon Frank Minten » 15.10.2017 21:47

Guten Sonntag Abend noch,

da nun die Handwerker hier wohl nichts mehr aus zu setzen hatten, wurden die Radsätze nun in den Rahmen ein geachst. Die Blattfedern eingelegt und mit M 1 Muttern vorerst grob eingestellt, so das ich noch einen ca. 1 - 1,5 Millimetrer Federweg habe. Das tolle ist nun das die Ausgleichhebel echt funktionieren und sich so die Achsen zu einander Horizontal verschieben können. Ein echter Ausgleich der Radauflage ist damit gegeben.

Dann mal die Steuerungsteile ausgepackt und Stück für Stück an den Radsätzen mit ihren neuen Abständen angepasst. Ich muss zugeben das war nicht einfach, aber es war auch nicht zu viel nach zu arbeiten. Das Mass ist so OK und es läuft bis hier alles rund.

Eines ist mir allerdings aufgefallen, denn der Steuerungsträger sitzt etwas zu tief im Rahmen. Auch die vier Führerhausstützen am Rahmen. Alles ist zwar auf gleicher Höhe aber es ist ein Luftspalt von gut 2 mm bis zum Umlauf. Gut den Steuerungsträger konnte ich für die Steuerungsteile leicht anpassen. Da klemmt nix mehr. Die Räder und die Steuerung laufen frei auch wenn der Aufbau ganz ein gefedert wird. Das war meine Bedingung.
Den Luftspalt werde ich ausgleichen mit Polystyrol Streifen und alles optisch anpassen. Dann fällt das nicht mehr ins Auge.

Nun sind erst einmal die Vier Radsätze mit den Kurbelstangen verbunden. Die Stangen haben alle eine kleine Messingrohrbüchse, die Auf Mass genau über die Radbolzen laufen. Minnimalspiel ist vorhanden, aber alles ist genauestens angepasst.

Muttern und U- Scheiben halten es erst einmal fest, so kann ich testen beim Verschieben auf dem Gleis.

Schönen Abend noch, Grüße Franky :D
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Die Arbeitshilfe von Wolfgang Müller tut dabei ihre besten Dienste. Bei so fiddeliger Arbeit geht das sehr gut und ich kann immer meine Position des Opjektes verändern um besser ranne zu gelangen..........Tschüssssss bis bald. Franky
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Die beiden Stangen zum vierten und zum ersten Radsatz wurden genauestens auf Abstand der neuen Maße gebracht und ebenfalls mit Messingbüchsen montiert. Dabei mussten die Außenenden etwas als Langloch auf gefeilt werden. Räder richtig eingestellt und dann mit wenig Lot wurde die Büchse in jener Position mit der Stange verlötet. Nun sitzt diese fest mit der Stange auf passendes Maß.
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Hier und da wurden kleine Manipulationen am Steuerungsträger gemacht. Die Halteschraube für die Kreuzkopfschiebergleitstange.
Kleine Messingbüchsen sind auf die Kurbelbolzen aufgesetzt und darüber erst die Steuerstangen.
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Das tolle ist, die Ausgleichhebel funktionieren perfekt.
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Alle Radsätze sind eingeachst und vorab eingestellt,so das ich noch einen Federweg von ca. 1 bis 2 mm habe.
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Die erste Kuppelstange wird angepasst.
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