Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Dieter Kempf
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Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Dieter Kempf » 24.12.2015 07:29

Hallo Kollegen der Spur 0,

ich habe im Internet nachgeforscht, aber bisher keine Lösung gefunden. Es geht um die Auflistung von älteren Lokomotiven (Messing und Kunststoff)
die Digitalisiert werden sollen.
Hat jemand sich die Mühe gemacht und einmal Beispielhaft nach Lokomotiven aufgelistet, welcher Decoder in welche
Lokomotive (gerade die ältern Messingmaschinen) nachgerüstet werden können?
Was man dabei beachten sollte? Welche weiteren Zurüstteile (Rauchgenerator z.B.) noch mit eingebaut werden könnten?
Auch wären Tipps wohin kommt der Decoder in die Lok oder in den Tender? Gibt es bei der Verbindung Kabel von der Lok in den Tender etwas
zu beachten?

Ich glaube, dass würde vielen Modellbauern helfen, klar mir ist bekannt, dass einige Profis damit ihr Geld verdienen.
Aber gerade dessen Rat wird ebenfalls benötigt weil jeder Modellbauer auch dies einmal versuchen möchte.

Ich habe gerade eine zerlegte Gebauer BR 38 in der Vorbereitung und Rätsel welchen Decoder kann ich da verwenden und
wohin könntel ich ihn den bauen. Bietet die Lok genug Platz im Kessel einen Rauchgenerator und einen Lautsprecher einzubauen,
was muß ich dabei beachten? Vielleicht könnte man hier in diesem Forum einen Unterbereich einbinden, wo diese Erfahrungen in Listenform niedergeschrieben wird und diese ständig ergänzt wird.

Ich wünsche allen Modelleisenbahnkollegen
ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest.

Gruß aus Kerpen
Dieter Kempf

Guenter Kaesemann
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Guenter Kaesemann » 24.12.2015 10:12

Hallo Herr Kempf,

zu Ihrer Frage welche Decoder in Lok`s, egal ob Messing oder sonstige kann man nur so beantworten: Grundsätzlich kann man in jede Lok einen Decoder mit oder ohne Lautsprecher einbauen. Auch für einen Rauchgenerator findet sich in den größeren Lok`s ein Plätzchen. Es kommt aber immer darauf an was der Besitzer der Lok dafür ausgeben möchte oder kann. Die Decoder werden heute schon so " Klein " produziert das sie für alle Loktypen passen.
In Ihrem Fall mit der P 8 würde ich den Decoder + Lautsprecher in den Kessel einbauen. Sollten Sie aber noch einen Rauchgenerator dazu nehmen empfiehlt es sich RG + Lautsprecher in den Kessel und den Decoder in den Tender wenn der Tender nicht als Antrieb verwendet wurde. Sollten Sie noch Fragen im Speziellen haben dürfen Sie mich gerne kontaktieren.

Schöne Weihnachtsgrüße
und Festtage
Günter Käsemann

Frank Minten
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Frank Minten » 24.12.2015 12:18

Hallo Herr Kempf,

Ja da kann ich meinem Vorredner zustimmen. Grundsätzlich ist sicher jede Lok umzurüsten. Dabei kommt es aber nicht nur auf das an was man dafür ausgeben möchte oder kann. Vielmehr liegt es am Aufwand eines jeden Modells was mehr oder weniger Umbauarbeit ( gut gemachte Arbeit ) mit sich bringen. Aus meiner Sicht ist dies bei Messingmodellen etwas aufwendiger und vor allem sollte dabei beachtet werden das keine Potentiale an die Masse der Lok zu liegen kommen. Da gibt es schon Probleme, die zu beachten wären. Vorher immer alles genau ohmisch durchmessen. sich Klarheit verschaffen. Dann überlegen was genau gefordert ist, dazu den passenden und Leistungstarken Dekoder aussuchen. Ich arbeite gerne im ESU und Lenz in Verbindung mit Dietz. Aus Erfahrung an meinen bisherigen Umbauten und Erweiterungen, kann ich sagen,das es Zeit braucht wenn ein Modell gut gemacht wieder auf die Schienen gesetzt werden kann. Auch die Programierarbeiten erfordern im Einzelfall etwas mehr Erfahrung um das Optimum an einem Modell heraus zu holen.

Nichts desto Trotz, es gibt auch Fälle wo es einfach gehen kann. Also wer viel Wert auf Genauigkeit und Feinarbeit und gut gemachte Umbauten legt, sollte damit rechnen das dies etwas mehr kosten kann.

Gerne biete ich Euch meine Hilfe an. Einfach mal anfragen. Eine PN genügt. Ich werde sicher eine Lösung anbieten können. ;)


Beste Weihnachtsgrüße, Frank Minten

Herbert Frommherz
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Herbert Frommherz » 24.12.2015 12:37

Hallo Herr Kempf.

Lautsprecher gehören nach meiner Ansicht in den Kessel,
den Decoder würde ich in den Tender verbannen.
Das hat den Vorteil einen Großbahndecoder verwenden zu können.
Decoder für H0 nehem ich nur für kleine Lok, das lässt mehr Freiheiten in der Programmierung.

Das Fabrikat ist Geschmacksache, ich bevorzuge Decoder für die bei mir Programmer vorhanden ist.

https://www.youtube.com/watch?v=ExTVJu2__5Q
https://www.youtube.com/watch?v=wo4L-oQeV9A

Grüße Herbert

Frank Minten
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Frank Minten » 24.12.2015 13:10

Hallo Herbert,

sehr gut gemacht mit dem Sound, gefällt mir, schöne Weihnachten, Franky ;)

Herbert Frommherz
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Herbert Frommherz » 25.12.2015 15:38

Hallo Franky,

in der 38 3311 ist noch der 3.5 von ESU verbaut, und bleibt es auch.
Der 4er (XL) kann noch mehr, verbaue ich aber nur im Tender wegen der Bauhöhe.
Zur Zeit experimentiere ich mit dem L, der 3A liefert, für kleiner Lok wie die Kiss 64er.

Grüße
Herbert

Dieter Kempf
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Dieter Kempf » 25.12.2015 18:34

Hallo Günter, Hallo Frank, Hallo Herbert,
vielen Dank für die Hinweise.
Ich werde in die BR 38 mit Wannentender versuchen den neuen ESU L Decoder mit einem Rauchgenerator und Lautsprecher
In den Kessel einbauen.
Des Weitern habe ich eine zerlegte BR 44, der noch die Treibräder fehlen, digitalisieren. Das wird eine größere und langwierige Baustelle.
Diese werde ich mit Claus Ommers Hilfe langsam angehen.

Ich bin der Überzeugung, dass eine Liste mit aufgelisteten Loks die mit welchen Decoder, Lautsprecher und Rauchgenerator ausgerüstet wurde. Ggf. mit Umbauhinweisen von Vorteilen ist, um Modellbaukollegen eine Hilfe an die Hand zugeben.

Vielen Dank für Eure Hilfestellung

Herzliche Grüße
Dieter

Herbert Frommherz
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Herbert Frommherz » 26.12.2015 09:22

Hallo Dieter,
ich würde den Decoder im Tender unterbringen.
Da ist der bessere Zugriff.

Grüße
Herbert

Bernd Molnar
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Bernd Molnar » 27.12.2015 08:39

Guten Morgen
Decoder im Tender ist zwar bequem, bedingt aber auch immer eine 8-polige elektrische Lok - Tender - Kupplung!
Bei Decoder in der Lok reicht eine 2- oder max. 4-polige aus.
Grüße
Bernd

Herbert Frommherz
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Re: Messinglokomotiven welcher Decoder in welche Lok

Beitragvon Herbert Frommherz » 27.12.2015 09:32

Hallo Bernd,

das ist richtig.
Ob ich aber eine 2,4, 8 oder wie bei meiner Dingler 58er eine 15-Polige verbinde spielt für mich keine Rolle.
Mir ist ein wenig mehr Gewicht in der Lok lieber.
Wer bei seiner Kiss 58er schon mal den Decoder ausgebaut hat, kann die Fummelei nachvollziehen.
Zudem habe ich weniger Probleme mit dem Unterbringen von Schutzdioden.
Und wie von mir schon an anderer Stelle geschrieben bevorzuge ich wo immer es geht XL - Decoder.
Zumindest bei meinen bevorzugten Decodern habe ich festgestellt, das Programmierverknüfungen wie ich sie in den XL -Decodern anwende
den H0 - Decoder (1A) überfordern.
Kommt aber auch wohl darauf an was für Ansprüche, außer den Fahreigenschaften, gestellt werden.

Ich denke beide Varianten haben ihre Berechtigung - und Freunde.

Grüße
Herbert


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