Nochmals Frage zu Lenz Gleisen

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Ralph Krause
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Nochmals Frage zu Lenz Gleisen

Beitragvon Ralph Krause » 26.12.2017 10:37

Hallo,
zunächst einmal Dank für die Antworten. Nach dem Lesen war mir dann klar, dass ich etwas präziser fragen muss. Also: Ich plane einen Kopfbahnhof in Epoche III. Bei einer max. Raumlänge von 7,50 Metern muss das nicht ein völlig verschlafener Kleinbahnhof sein, sondern es darf durchaus etwas größer werden. Aber es bleibt schon ein Nebenbahn-Bahnhof, für den Bahnhof einer Hauptbahn reicht m.E. der Platz nicht aus. Für die Strecke möchte ich eh' Flexgleise verwenden. Meine Frage nach dem Lenz-Radius bezieht sich also nur auf die Weichen. Zwar haben die 26 Mtr.-Wagen das Zugbild in Ep. III noch nicht dominiert, tauchten aber gelegentlich schon auf stärker frequentierten Nebenbahnen auf. Deshalb die Frage ob ich dann bei Verwendung von Lenz-Weichen in den Hauptgleisen meines Bahnhofs auf diese Wagen verzichten müsste.
Mit weihnachtlichen Spur 0 Grüßen
Ralph Krause

bernhard van laar
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Re: Nochmals Frage zu Lenz Gleisen

Beitragvon bernhard van laar » 26.12.2017 11:10

Hallo Ralph

Als du mit 26 mir wagen wolte fahren dan kan dus an beste die neue Lenz weichen nimmen die duch Peco gamacht wurden. Die alte Lenz Weichem mit der Lantarn die wurden duch die 26 Mtr wagons ab gefahren. Für all als du hinter ein lok Silverlingen oder Mitteleinstiegwagons has sitzen.

Mit freundliche Grüßen,

Bernhard aus der Niederlanden

Jürgen Kröner
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Re: Nochmals Frage zu Lenz Gleisen

Beitragvon Jürgen Kröner » 26.12.2017 21:10

Hallo Ralph,

ich habe keine 26,4 m Wagen, aber du solltest auch in Betracht ziehen, das kürzere Fahrzeuge Probleme machen können.
Auf der Anlage eines Freundes, auf der Lenz-Weichen verbaut sind, gab es beim Schiebebetrieb (den es ja im Kopfbahnhof durchaus geben kann) Überpufferungen zwischen einer Kiss-86 und Lenz-Donnerbüchsen. Andere Wagen mit weniger Überstand liefen problemlos. Dazu gehören auch Drehgestellwagen wie die 4-Achser Umbauwagen oder D-Zugwagen der Gruppe 35 (knapp über 50 cm lang)
Ich habe für meine geplante Anlage ausgiebige Testfahrten mit verschiedenen Lok / Wagenkombinationen gemacht, da ich auch mit Originalkupplungen fahre, dabei bin beim Kurvenradius, mit den o.g. längsten Fahrzeugen, bis auf 1400 mm runter gegangen. Hat zwar sogar im Schiebebetrieb funktioniert, aber sicherheitshalber habe ich meine Planungen (bis auf Industiegleise) auf 1600 mm ausgelegt.
Allerdings verwende ich Eigenbauweichen mit mindestens 2000 mm Radius.
Gruß aus dem Bergischen Land

Jürgen (K)

Dirk Kindermann
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Re: Nochmals Frage zu Lenz Gleisen

Beitragvon Dirk Kindermann » 26.12.2017 21:35

Hallo Ralph,
ich habe auch in Anbetracht meiner Anlagenplaung ausgiebige Testfahrten mit Lenzweichen gemacht. Leider bin ich räumlich beschränkt und muss diese Weichen nutzen, würde dir aber bei deinen Platzverhältnissen dringend empfehlen, auf Selsbstbauweichen zurückzugreifen mit einer nicht so steilen Geometrie.
Die normnalen Lenz Weichen als auch die Innenbogenweichen haben einen Abzweigwinkel von 11,25 Grad und Radius im abzwiegenden Glels von 1028mm, sorich Lenz R2, welcher dann auch noch vor dem Herzstück endet, was sie noch steiler macht. Hier haben selbst 2-Achser mit längerem Überstand wie schon benannte Donnerbüchsen oder auch längere Güterwagen im Gegenbogen Probleme. Mal von der Optik bei längeren 4-achsigen Fahrzeugen abgesehen wie den 26,4m Wagen. Da wird es auf jeden Fall zu Überpufferungen kommen, geschoben alle mal.
Hier wären wohl Hassler oder Hegob Weichen angebracht oder aber gleich die vorbildlichen und leichter zu bauenden Weichen von Michael Weinert (nur als Fremo-mitglied zu beziehen mit längerer Wartezeit). Diese Weichen sind zwar um die 75cm lang aber absolut vorbilgetreu und betriebssicher.
Gruss, Dirk


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