10. Jubiläumsfahrtreffen der Spur 0 Modulgruppe Südwest am 11./12. November 2017 in Emmendingen – Ein Kurzportrait…

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Bernd Schmid
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10. Jubiläumsfahrtreffen der Spur 0 Modulgruppe Südwest am 11./12. November 2017 in Emmendingen – Ein Kurzportrait…

Beitragvon Bernd Schmid » 17.12.2017 07:17

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Am 11. und 12. November 2017 trafen sich gut 15 Modelleisenbahner der Spur 0 Modulgruppe Südwest zu einem weiteren Fahrtreffen in Emmendingen. Nichts weniger als das zehnte Jubiläumsfahrtreffen stand auf dem Programm. Klar sollte diesmal die Sporthalle möglichst rappelvoll sein. Und das was sie auch…

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Selbst der letzte erreichbare Winkel wurde „zugeplant", und so blieb als Sitzbereich lediglich eine Art Abstellraum, im dem normalerweise diverse Sportgeräte gelagert werden. Aber der umfangreiche Gleisplan für abwechslungsreiche Zugfahrten war es am Ende wert… .

"Schön" eng wars...
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Der Aufbau...
Der Aufbau konnte diesmal bereits am Freitagabend starten. Nach gut zwei Stunden war manches Hemd das erste Mal nass geschwitzt und viele Module hatte ihren groben Platz in der Halle bereits gefunden. Belohnt durch ein erstes gekühltes Hopfengetränk machten wir gegen ½ 10 Uhr Schluss in der Halle. Ein Kernteam ließ den Abend in einer Gaststätte vor Ort ausklingen… .

Gegenseitige Hilfe beim Auf- und Abbau ist ganz wichtig...
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Samstag um 8:30Uhr ging dann der Aufbau in die finale Runde und die letzten Teilnehmer kamen mit ihren Modulen dazu. Durch die freitägliche Vorarbeit ging der Aufbau am Samstag deutlich flüssiger, und auch ein wenig stressfreier, von statten. Bereits gehen 11 Uhr war die Anlage fertig aufgebaut, alle Booster verteilt und angeschlossen, und die XPressNet Verkabelung komplett in Betrieb. Ein Rekord zum Jubiläum… :-). Die ersten Probefahrten konnten also starten. Diese wurden aber bald durch das Eintreffen einiger zünftige Vesperplatten unterbrochen. (Merke: Ist die Verpflegung nix, dann kann das Fahrtreffen nie und nimmer gut werden… .)

Alles fertig und in Betrieb...
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Gute Abstellbahnhöfe braucht das Fahrtreffen...
Auch diesmal hatten wir wieder unseren aus in der Halle verfügbaren Tischen bestehenden Abstellbahnhof in Betrieb. Die Lösung mit den auf Filzstreifen gleitenden Brettern hat bzgl. des Transportvolumens unschlagbare Vorteile. Aber auch Nachteile...
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Betrieblich jedoch traten die Nachteile im Umgang und der Kapazität deutlich zu Tage. Besonders im Vergleich zum neuen Abstellbahnof mit abschließender Drehscheibe und dahinter noch fünf Lokabstellplätzen. Hier machte der Umgang deutlich mehr Spaß. Und er war auch deutlich sicherer. So in der Art sieht für uns die Zukunft aus. Ein zweiter Abstellbahnhof mit vergleichbarem Aufbau ist in Arbeit... .
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Gestärkt nach dem Essen stand zunächst das "Freie Fahren" an erster Stelle. Jeder musste ja schließlich seine neuesten Errungenschaften an Loks und Wagen präsentieren. Auch die Begutachtung von Verbesserungen an altbekannten Modulen oder die Vorstellung des neuen Abstellbahnhofs brauchte seine Zeit. Und es war gut so.

Es gibt immer was zu besprechen...
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Fahr(plan-)betrieb...
Gegen 14 Uhr rief unser Chef-Fahrplaner Oliver (rechts im folgenden Bild) zur Einweisung in den Fahrplanbetrieb zusammen. Verzichtet werden konnte auf die "Begehung" der Anlage mit Vorstellung der einzelnen Betriebsstellen. Nach so vielen Jahren kennt man die Module der Kollegen... .

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Anhand der Bildfahrpläne wurden die grundlegenden Gedanken der Fahrplaner erläutert. "Welche Zuggruppen gibt es?" "Wo finden Zugkreuzungen statt?" und "Welche Ganz- und Sonderzüge sind vorgesehen?" waren nur einige Punkte die erklärt wurden.

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Das waren schon geballte Informationen für das Team. Zwischenzeitlich hatten einige kurzzeitig den Überblick verloren. "Streber" gab es auch, aber am Ende hatte dann doch jeder den Fahrplan weitgehend verstanden. Die ratlosen Gesichter waren verschwunden...

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Nach dem verteilen der Dienstpläne für die Lokpersonale und Fahrdienstleiter ging es an die Stationen und die (Bahnhofs-)Uhr wurde gestartet.

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Der Fahrbetrieb selbst wurde konzentriert angegangen. Auch hier zeigte sich die langjährige Erfahrung im Team.

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Es war schön anzusehen, wie auf dem gesamten Arangement an vielen Stellen gleichzeigt rangiert, Züge zusammengestellt und Zugfahrten von den FDL angemeldet wurden.

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Manche Verspätung musste wieder raus gefahren werden...

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Und im Handumdrehen war es Abend geworden ohne dass Langeweile aufgekommen wäre. Hier gebührt unserem Fahrplaner ein dickes Kompliment.

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Mit Abschluss des Fahrplans am ersten Tag kehrte wieder etwas Ruhe ein. Eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen gaben neue Kraft. Auch Zeit für Fotos und der Besprechung der Neuheiten war angesagt.

Vorbildlich: Die Ausrüstung immer am Mann... (den Fotoapparat natürlich) ;-)
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Danach stand unser gemeinsames Abendessen an. Diesmal zur Feier der Jubiläums (und es war ja auch der 11.11., Martini-Fest) ging es zum viergängigen Menü (Martini-Gans) mit Glühwein vorab am Lagerfeuer in ein lokales Hotel. Gut und reichlich war's. Nicht mehr alle schafften es anschließend wieder in die Halle zum Fahrbetrieb. Aber rund 10 Mann ließen den Tag dann doch mit Zugfahrten, Fachsimpelei und kühlen Erfrischungsgetränken in der Halle ausklingen. Einige übernachteten in der Halle. Gut für den Geldbeutel und gut für die Sicherheit unsere Modelle... .

Sonntag ging es gegen 9 Uhr wieder los in der Halle. Einige Besucher konnten wir aus dem Umkreis, aber auch aus dem Elsass und der Schweiz bei uns begrüßen. Ein kompletter Fahrplandurchlauf war möglich. Wie immer waren die kritischen Punkte jetzt bekannt und der Plan konnte spielend eingehalten werden obwohl es einige Fragen der Besucher nebenbei zu beantworten gab. Der zweite Durchgang geht eben besser. Das kennt jeder, der bereits an derlei Fahrtreffen teilgenommen hat... .



Fahrzeuge...
Immer wieder gibt es neue Fahrzeuge zu bestaunen. Teils im Eigenbau entstanden, teils gekauft Modelle. Auch wenn man sich die Schmuckstücke selbst nicht leisten kann, oder man einfach nicht in der Lage ist diese Wunderwerke selbst zu bauen, so ist es doch immer wieder schön die Modelle zu sehen und damit nach Rücksprache mit dem Eigentümer auch "eine Runde zu drehen". Anbei ein paar Bilder.

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Kiss oder Lenz. Welche ist schöner?
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Oben sind beides Kiss 50er... .


Zum Abschluss noch ein paar wenige Bildimpressionen von einigen recht gut gelungenen Anlagenteilen. Viel Spaß noch beim betrachten der restlichen Bilder, und evtl. hat es euch mal Lust auf die Teilnahme an einem Fahrtreffen gemacht.

Wir von der Spur 0 Modulgruppe Südwest sehen mit Freude unserem nächsten Fahrtreffen in 2018 entgegen.


Gruß aus dem Süden,
Bernd Schmid


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