Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Alles rund um den Fahrbetrieb daheim und auf Treffen
Harald Brosch
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Harald Brosch » 15.01.2017 17:49

Moijn, moijn

Wo es um Module geht bin ich ja meist nicht fern :-) Harald Brosch alias http://www.williwinsen.de

Zu den Anmerkungen zu den bei Youtube gezeigten Modulen...

1 ...es kommt noch ne kleine Änderung wegen der Beinaufnahme
2 ...Streckenmodul - Abstand zur Deckplatte bei Nutzung von Flügelmutter deutsche Form sind noch 2mm zwischen Schraube und Deckel. In der Serie mache ich da kleine Ausschnitte in die Deckplatte - dann hats mehr Platz.
3 ...Flügelschrauben - gute Idee - aber von denen in amerikanische Form bitte Finger von weglassen. Die kleinen und sehr scharfkantigen Flügel sind bei lösen festsitzender Schrauben unangenehm bis schmerzhaft (Nicht nur meine eigene Erfahrung)

Tschüß
Harald Brosch
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Thoralf Nerling
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Thoralf Nerling » 15.01.2017 18:07

Bezüglich der Schmerzen bei amerikanischen Flügelschrauben hat der Harald ja sowas von Recht :!: :!: :!:

Ich kann nur sagen: Nix ist ärgerlicher bei Modultreffen als schlechtes und billiges Material.
Das betrifft besonders die Dinge, die sicher und gut funktionieren müssen:

- Verschraubungen
- Elektrische Verbindungen (immer die guten Laborstecker nehmen)
- Billiges Kabelmaterial
- Beine und Beinhalterungen
- Verstellfüsse bei den Beinen
- Gleisabschlüsse an Modulenden
- Kopfstückbohrungen nach Norm
- Gleishöhe

Wenn diese Dinge nicht von guter Qualität sind, dann macht der Aufbau und die Inbetriebnahme bei Modultreffen keinen Spass.
Sehr ärgerlich ist es, aufgrund schlechtem Materials Fehler in der Elektrik suchen zu mssen, wenn 30 Leute auf den Beginn des Fahrbetriebs warten !
Oder Fahrzeuge entgleisen, weil keine anständigen Gleisverbindungen zwischen den Modulen ausgerichtet werden können !


Das nur mal so als gut gemeinter Tipp und Aufruf an Alle, ich habe hier viel erlebt bei diversen Treffen.

Gruß
Thoralf

Michael Kassner
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Michael Kassner » 22.01.2017 10:30

Hallo Harald,

welches von Deinen Modulprofilen entspricht denn jetzt der NEM 961D- bzw. ARGE-Norm? Vielleicht könntest Du das hier noch mal angeben oder direkt verlinken? Zumindest ich finde mich nicht zurecht, würde aber gerne 2 solcher Profile bestellen, damit ich mal anfangen kann. Sonst wird das nämlich nix mehr dieses Jahr...

Viele Grüße,
Michael

Michael Kassner
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Michael Kassner » 16.02.2017 20:19

Hallo zusammen,

also ich schaue ja hier regelmäßig rein und muss feststellen, dass man dieses Projekt vielleicht doch begraben sollte. Die Reaktionen allgemein sind - höflich ausgedrückt - ernüchternd. Meine Reaktion auf Haralds Beitrag ist jetzt 1 Monat alt, keine Reaktion. Und dabei habe ich sogar Kaufinteresse bei Harald angemeldet.... Warum eigentlich bietet unsere ARGE nicht die von ihr propagierten Modulübergänge (Stirnseiten) an?

Für mich selbst heißt das: doch Fremo-Modulprofile. Die sind bei mehreren Anbietern erhältlich.

Insgesamt etwas schade, aber wie heißt es so schön: Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was", sondern bei "So Isses".

In diesem Sinne,
Michael.

Matthias Hühne
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Matthias Hühne » 18.02.2017 12:14

Hall zusammen,
ich habe diesen "Hochgeschwindigkeits-Thread" 8-) aufmerksam verfolgt und mich nun nach längerem Überlegen doch entschieden, auch mal etwas zu schreiben.
Die Möglichkeit über den Verein Fahrtreffen zu organisieren finde ich sehr gut und im Sinne des Vereinszwecks auch absolut richtig.
Nun stellt sich die Frage, wie und auf welcher Basis organisiert man solche Veranstaltungen? Und "spiegeln" würde ich diese Frage auch auf die Tatsache, dass sich hier relativ wenig Personen an der Diskussion beteiligt haben.
Besteht also etwa kein Interesse an solchen Veranstaltungen? Wenn dem so ist, müsste sich der Verein ja auch nicht um dieses Thema kümmern.
Oder besteht doch "Bedarf" an Fahrtreffen? Dann muss die Frage lauten, warum so wenig "sichtbare" Resonanz?
Wenn man sich so umhört, wo der ein oder andere seine Zeit verbringt (und ich kenne ja hier die meisten Autoren), dann besteht durchaus Interesse.
Aber das führt umso mehr zu der Frage, warum dieses Thema so wenig Resonanz hier im Forum hervorruft. Ich stelle mal eine "Theorie" auf(ich möchte hier natürlich nicht für andere deren Position darstellen):
Fahrtreffen sind bei einem TEIL der ARGE-Mitglieder gewünscht und gewollt. Diese haben sich in ihrem "Dunstkreis" Möglichkeiten geschaffen, um regelmäßig an Modultreffen teilzunehmen. Das wird auch regelmäßig mit eigenem finanzellem Aufwand, Zeit und viel Reisetätigkeit auf sich genommen. Das zeigt mir, dass es weder keinen Bedarf, noch nicht genügend persönlichen Einsatz für solche Veranstaltungen gibt.
Aber es muss dazu auch gesagt werden, dass diese selbstorganisierten Veranstaltungen eigene Regeln/Vorgaben zu Elektrik, Radien, Steuerung, Höhe SO, etc haben. Und jede dieser Veranstaltungs(kreise) haben andere Vorgaben, die streng genommen, nicht kompatibel sind.
An dieser Stelle bliebe festzustellen, dass die Module(Mitglieder) von Veranstaltung "A" nicht zu einer Veranstaltung von "B" passen.
Jetzt gibt es zwei Lösungsstrategien: Entweder die ""Diskussion"" wer die bessere/richtige"/funktionalere......Norm hat, womit die anderen im "Unrecht" wären-und wer ist das schon gerne?
Oder man versucht den kleinsten gemeinsamen Nenner aller dieser Vorgaben zu finden und auf dieser Basis dann eine Veranstaltung zu organisieren.
Dazu gehören für mich eigentlich nur drei Dinge:
Höhe der Schiene über Fußboden, welchen Digitalbus benutzen wir, Minimalradius im Arangement. Alles andere ist nur Optik (Gras- und Schotterfarbe).
Natürlich ist es einfacher, wenn die Module mit Schrauben in passenden Löchern verbunden werden können, aber es gibt ja auch andere Methoden, wenn ein "Fremo-Bauer" auf ein schnödes Holzbrett trifft. Auch gibt es Lösungen, wenn der Laborstecker auf einen Lüsterklemmenstecker trifft.
Natürlich ist es einfacher, wenn alles genormt ist, aber ich kehre nun zurück zu meiner Einleitung:
Wer Fahrtreffen mit engen Vorgaben(alles ist geregelt und nur regelungskonforme Module sind zugelassen) organisieren möchte, der grenzt damit diejenigen aus, die diese Vorgaben nicht erfüllen. Und wer bereits in "seinem" Modulkreis aktiv ist, stellt sich dann die Frage, warum soll ich mich für ein weiteres Modultreffen interessieren, für das ich meine Stecker umbauen muss, die Grasfarbe nicht passt etc. Solche Teilnehmer blieben dann wohl eher beim für sie Althergebrachten und würden sich eher nicht für einen alternativen (ARGE)Modulkreis entscheiden.
Mich bringt das zu dem Schluss, hier keine neuen Vorgaben zu kreieren, die in Konkurrenz zu anderen Systemen stünden, sondern gerne "offene" Veranstaltungen als Ergänzung zu schaffen. Die Idee, jetzt durch eine Normung eine neue "Plattform" zu schaffen, die einerseits viele neue (bisher Nicht-Modulinhaber) Teilnehmer erschließt und zusätzlich eine Sogwirkung auf die alten ("falschen") Modulbauer ausübt, halte ich für illusorisch.
Besser wäre es m.E. wenn man Veranstaltungen mit unterschiedlichen Parametern durchführt, z.B. mal eine Veranstaltung mit kleinen Radien, dann können die "Messing-Fahrer" ihre Module mitbringen, aber eben nicht jedes Fahrzeug, beim nächsten Mal gibt es große Radien, da können die Messing-Fahrer Module und Fahrzeuge mit bringen und die "Lenz-Fahrer" bringen eher Fahrzeuge mit. Ich denke, dass sich über so eine Mischung viel mehr Potential erreichen läßt, als über ein abgrenzendes System.
Zuletzt geändert von Matthias Hühne am 18.02.2017 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße
Matthias
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Thoralf Nerling » 18.02.2017 18:08

Ein sehr überzeugender Beitrag. Matthias!

Eine kurze Meinung vom mir:

Wenn hier wenig geschrieben wird, heisst es ja nicht, dass nix im Hintergrud passiert.
Einige Leute haben viel arbeit damit und vielleicht auch wenig private Zeit ....

Und aus meiner eigenen Erfahrng bei der Orgnaisation von Modultreffen kann ich dagen, dass es viel Zeit kostet ...

Ich würde mal ein wenig abwarten.

Gruß
Thoralf

Matthias Hühne
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Matthias Hühne » 18.02.2017 18:31

Hallo Thoralf,
ich weiß, ich weiß ;) Sowohl, dass "was läuft", als auch wieviel Arbeit das macht...Deshalb habe ich ja nun auch selbst zur Tastatur gegriffen.
Ich habe die Hoffnung, dass mehr Leser hier vorbeischauen, als tatsächlich Schreiber-vielleicht "treibt" das ja den ein oder anderen aus der Deckung
oder in die Werkstatt und dann auf ein Treffen :lol:
Meine "Reisemodule" stehen leider zu oft unbenutzt rum :?
Grüße
Matthias
-Ein Fan der Modernen Bahn :!:

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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Thoralf Nerling » 18.02.2017 23:28

Dein Beitrag war schon so in Ordnung Matthias!
Ich wollte nur den Vorschreibern ein paar Gedanken geben ...

Bernd Schmid
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Bernd Schmid » 19.02.2017 06:41

Matthias Hühne hat geschrieben:Die Möglichkeit über den Verein Fahrtreffen zu organisieren finde ich sehr gut und im Sinne des Vereinszwecks auch absolut richtig.
:
Fahrtreffen sind bei einem TEIL der ARGE-Mitglieder gewünscht und gewollt.
:
Oder man versucht den kleinsten gemeinsamen Nenner aller dieser Vorgaben zu finden und auf dieser Basis dann eine Veranstaltung zu organisieren.
Dazu gehören für mich eigentlich nur drei Dinge:
Höhe der Schiene über Fußboden, welchen Digitalbus benutzen wir, Minimalradius im Arangement. Alles andere ist nur Optik (Gras- und Schotterfarbe).
:
Mich bringt das zu dem Schluss, hier keine neuen Vorgaben zu kreieren, die in Konkurrenz zu anderen Systemen stünden, sondern gerne "offene" Veranstaltungen als Ergänzung zu schaffen. Die Idee, jetzt durch eine Normung eine neue "Plattform" zu schaffen, die einerseits viele neue (bisher Nicht-Modulinhaber) Teilnehmer erschließt und zusätzlich eine Sogwirkung auf die alten ("falschen") Modulbauer ausübt, halte ich für illusorisch.

Hallo,

ich kann und möchte in der Sache Matthias fast in allen Punkten beipflichten.

Definition SOK, DCC zum Betrieb ist wohl eh recht klar und die Klärung wie die Steuerung aussehen soll/muss. Das würde für den Anfang schon reichen. Und es wäre offen genug um überhaupt genug Modulbauer anzusprechen.

Gruß aus dem Süden,
Bernd

Ralf Denke
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Ralf Denke » 19.02.2017 08:53

Hallo Leute

Ich gebe Matthias auch recht. Es sind alle Punkte angesprochen und nun liegt es bei uns daraus eine Geschichte zu machen.
Die Modellbahner die mich kennen mit meiner Kolwitzer Stadtbahn wissen das ich SOK 1 m baue.
Vor vier Jahren haben sich einige Modulbauer aus dem Raum Magdeburg zusammen gefunden und bauen aus freien Stücken in einen kleinen Saal Ihre Module auf. Ich als Schmalspurbahner hatte das Glück, mit dran zuhängen.
Mittlerweile sind wir soweit das einer bei uns nur für die Elektrik verantwortlich ist und ein zweiter die Planung aber mit Absprache aller Beteiligten den Gleisplan macht. Das es mal da oder dort noch andere Meinungen gibt ist immer klar. Aber kurz sich darüber Unterhalten bringt mehr im Ganzen.
Auch muss erstmal eine Liste gemacht werden welche Punkte sind immer Standart.
Eine eigene Rubrik im Forum würde schon mal für den Anfang reichen.
Auch die ARGE hat mich angesprochen mal woanders was zu machen, zum Beispiel in Leipzig. Ich bin gern bereit mal auch bei einer ganz anderen Veranstaltung mit zumachen.
Es gibt sicherlich noch so einige Fragen die offen sind und geklärt werden müssen.
Aber jetzt kommt das aller wichtigste: wer übernimmt welche Aufgabe???????????

MfG Ralf


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