Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Alles rund um den Fahrbetrieb daheim und auf Treffen
Stefan Rahlwes
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Stefan Rahlwes » 02.07.2016 18:52

Hallo,

die Reaktionszeiten hier sind "belebend"!!

Zumindest von dem Initiator des "Threads" oder dem Autor des Aufrufes in der ARGE Spur 0 Lokomotive habe ich eine Reaktion erwartet. Aber vier Tage von niemandem gar nichts? Ist das "Projekt" also erledigt?

Warte ich mal bis nach der EM....

Grüße
Stefan

Stefan Rahlwes
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Stefan Rahlwes » 07.08.2016 19:26

Hallo,

letzter Eintrag vom 02.07.16! Also ne Weile her.

Offensichtlich ist das Thema ja ohne Interesse, wenn Regeln oder Übernahme von Arbeit/Verantwortung ins Spiel kommen. Schade!

Stefan

Stefan Rahlwes
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Stefan Rahlwes » 07.08.2016 19:48

Hallo,

neee, ganz so kann ich das hier nicht so stehen lassen.

Bernd Lenz haben wir in Spur 0 viel zu verdanken. Dann kamen Brawa und Andere dazu und haben den Spur 0 Markt belebt.
Das Zugeständnis für Spur 0 im heimischen Keller oder Dachboden ist aber ein kleiner Radius. Hier sind das ca. 1m oder 80 cm (Lenz R 1 / 2) Die Spur 0 Modelle da durch zu zwingen ist opisch gruselig aber technisch möglich. Auch KISS / MTH und die Fa., dessen Name offensichtlich niemand aussprechen darf, haben 80 cm zur Marke genommen.
Aber da sind dann alle möglichen MoBaner dabei und "verbessern" den Abstand zwischen Lok-Tender. Warum denn nur?? Technisch optimale Lösungen auch für 80 cm kann man immer entwickeln.
Für Moduletreffen gibt es mittlerweile Normen. Die passen aber nicht in den heimischen Keller. Also muss man sich entscheiden:
Baue ich für mich und meinen Keller/Dachboden oder für Modultreffen!!
Baue ich für Modultreffen mit 2,5m / 3,5m Radien / Weichen kann ich nur einen Bruchteil zuhause aufstellen. Aber die Modularrangements sehen toll aus.
FREMO hat solche Normen aufgestellt. Die grundsätzlichen Maße (sicher für Messingbodelle) hat aber schon R. Ertmer festgestellt.
Also was wollen wir? Spur 0 im Keller mit 80 cm Radius? Oder Modularrangements mit großzügigen Radien, in denen die Modelle, auch die von Lenz, toll aussehen?
Wir kennen das Radienproblem von anderen / kleineren Spurweiten !!! Also, die Frage, die hier gestellt wurde ist: Was wollen wir eigentlich??

Ich baue nur für Modultreffen. Die Planung sieht dann schon ganz anders aus. Grenzenlos!!
Meine Module kann ich nur mit 3m im Keller aufbauen. Stückweise. Aber die Modelle durch 2,5m Radien oder größer zu fahren sieht einfach genial aus. R10 von Lenz ist da Minimum.

R 1 / 2 von Lenz werde ich nicht verteufeln. Aber hier gehts um die Frage in diesem Thread. Macht es Sinn, in der ARGE Spur 0 eine Übersicht über vorhandene oder noch zu bauende Module zu haben, die ggf. bei Treffen / Präsentationen vorgesetllt werden? Vielleicht sogar 2-gleisig?
Die anderen (strittigen) Fragen wurden noch gar nicht gehandelt...

Und im Großen und Ganzen: Wer bezahlt die Musik bei Treffen der ARGE Spur 0? Siehe hier auch das Vorwort der letzte Spur 0 Lokomotive.
Wie auch immer
Stefan

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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Thoralf Nerling » 10.08.2016 18:54

Hallo Stefan,

schön, dass Du Deine Gedanken so offen nieder schreibst.
Ich gebe hier mal meine Sichtweise dar:

Ich baue meine Module für zu Hause und für Treffen. Mir macht es einen Riesenspass, an Modultreffen teilzunehmen. Ist für mich eine ganz tolle Art der Modellbahnerei.
Daher habe ich Module mit Lenz R2 und mit Lenz R10. Ich kann also zu Hause klein und bei Treffen groß bauen. Wobei ich Dir recht gebe, R10 sollte bei großen Treffen der Minimalradius sein.

Bei den Kopfstück-Modulnormen gibt es aus meiner Sicht keine Probleme, da die meisten gängigen Normen doch zueinander kompatibel sind. Notfalls tut es die Schraubzwinge.
Problematischer sehe ich die Höhe, auf der gefahren werden soll. Hier gibt es viele Sichtweisen, die zusammen zu kriegen und zu vereinen wird neben der Elektrik die meiste Arbeit machen.

Aber irgendwo muss man für ein großes Treffen eine klare Regelung finden, z. B.:
Minimalradius R10, Schienenoberkante 130 cm, zwei durchgehende Fahrstromleitungen, DCC-Protokoll mit X-Bus, Parallelgleisabstand xx cm (vielleicht vorzugsweise Lenz?!), Stöpselstellen mit RJ12 Buchsen

Mehr braucht es meiner Meinung gar nicht. Wichtiger bei so einem Vorhaben wäre, mal den ersten Schritt zu machen und z. B. Regionale Treffen als Vorstufe mit diesen Normen zu organisieren.
Wenn das geklappt hat, könnte man ein deutschlandweites Treffen machen.


Gruß
Thoralf

Ralf Winkler
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Ralf Winkler » 04.11.2016 08:20

Es ist schon einige Zeit her das ich mich zu diesem Thema geäußert habe.
Aber es ist weder vergessen noch in der Versenkung verschwunden.
Zuerst einmal möchte ich mich bei allen Bedanken die sich hier oder per email an der Diskussion beteiligt haben.
Kein Beitrag ist vergessen worden.

Derzeit wird versucht im kommenden Jahr eine entsprechende Veranstaltung zu organisieren.
Wie das genau ablaufen soll wird derzeit noch geprüft, es gibt dazu verschiedene Ansätze.

Sobald es etwas konkretes gibt wird es hier, bei Google+, in der SNL und auf der Arge Webseite bekannt gegeben.
Im Forum und auch in den emails wurde auch über die verschiedenen Modulnormen diskutiert.
Wichtig ist, es gibt keine falsche oder richige Modulnorm. Und wir wollen auch keinem vorschreiben welche Module er einsetzen soll. Wer schon mal ein Modultreffen mitgemacht hat, der weiß daß Schraubklemmen das universelle Werkzeug ist um Module miteinander zu verbinden.
Aber wir würden uns natürlich freuen wenn jemand der neu anfängt die Module nach der NEM 961D Norm baut. Eventuell läßt sich ja im Rahmen dessen auch noch eine Norm für ein zweigleisiges Modul entwickeln.

Wer sich aber zu einer anderen Norm hingezogen fühlt ist bei uns trotzdem willkommen, es wird niemand ausgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ralf Winkler
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Michael Kassner » 30.12.2016 17:42

Hallo Ralf,

vielen Dank für die Informationen zum Aufruf Modulanlage. Ich persönlich hätte ja das Fremo-Kopfstück schöner gefunden, weil etwas vorbildgerechter (Bahndamm mit Gräben ist hier schöner nachgebildet und verleitet damit nicht dazu, die Grünfläche bis direkt an das Gleis heranzuführen; sieht man leider oft und stört den sonst vorbildlichen Modell-/Modulbau immens), aber okay - NEM 961D. Nun habe ich aber doch noch eine Frage dazu: Für Übergänge an Streckenmodulen das U-Profil? Wie sieht die Begrünung aus, Frühjahr (leuchtenderes, frisches Grün), Sommer (sattes Grün, stellenweise hitzebedingt ausgeblichen) oder (Früh-)Herbst (halt eher gelblich mit Tendenz zum Braun)? Schotterfarbe? Oder jeder, wie es ihm gefällt?

Ich mache mich dann mal an's Werk, hoffe, ich werde soweit fertig, dass mein Modul rechtzeitig betriebsbereit ist.

Beste Grüße und einen guten Start in's neue Jahr mit Gesundheit, Glück und Schaffenskraft,
Michael

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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Ralf Winkler » 30.12.2016 19:08

Hallo Michael,

vielen Dank für Dein Interesse.
Das mit den Kopfstücken ist so eine Sache.
Jeder hat seine eigenen Preferenzen. Die Arge hat damals aber an der NEM 961D mitgearbeitet, von daher ist diese Norm auch unsere.
Wir hoffen auch, das im Rahmen dieser Modulaktion eventuell noch eine neue NEM für zweigleisige Module rauskommt.
Aber das werden wir wohl nur im laufe der Zeit sehen.
Fangen wir mal mit der einfachsten Frage an, der Schotterfarbe.
Hier gibt es keine Vorgabe!
Denn wenn man mit dem Zug unterwegs ist, dann sieht man wie sich die Schotterfarbe ständig ändert, auch von einem Augenblick zum anderen.
Das ist, sozusagen, gewachsen. Ich habe auch schon Stellen gesehen wo auf einem kurzen Abschnitt das Gleis erneuert wurde und das Profil in einem grau Ton war. Davor und danach wieder in Rostrot. Und natürlich war an dieser Stelle auch der Schotter ganz hell, weil eben gerade erst in das Gleis eingebracht. Von daher ist beim Schotter eigentlich alles erlaubt.
Was die Begrünung angeht, da muß ich im Moment passen. Sollte dazu nichts in der NEM Norm festgelegt sein ..... dann muß ich mal beim Fremo schauen und würde mich persönlich daran orientieren. Auch wenn ich weiß das einigen Leuten hier das nicht passen wird.
Aber man muß ja nicht immer das Rad neu erfinden.
Ohne jetzt zuviel verraten zu wollen würde ich Dir empfehlen noch ein klein wenig zu warten bevor Du mit dem bauen beginnen tust, ich glaube einige Deiner Fragen werden in Kürze beantwortet.

Einen guten Rutsch in das neue Jahr und viele interessante Ideen und Modelle in 2017.
Es kommt einiges auf uns zu.

Ralf Winkler
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Ralf Winkler » 14.01.2017 22:21

Hallo,

der eine oder andere wird es schon auf Youtube gesehen haben.

Es gibt ein Video über die neuen Module die Peter Harden zusammen mit Harald Brosch entwickelt hat.
An den Modulen werden gerade noch letzte Änderungen durchgeführt, aber sie sollten spätestens zur Messe in Gießen fertig sein.

Das Video findet man hier:

https://www.youtube.com/watch?v=V5BIBhpCoEk

Viel Vergnügen beim betrachen.

Ralf Winkler
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Bernd Schmid » 15.01.2017 05:32

Hallo Ralf,

danke für den Verweis auf das Video.

Ich habe mir den Film aufmerksam angesehen. Zumindest eine Sache könnte(!) bei diesen "Arge-Modulen" kritisch sein. Könnte, weil man sich bzgl. der Lochabstände je nach Perspektive täuschen kann.

Worum geht es?
Beim Streckenmodul liegt das Deckelbrett sehr tief im Modul. Die sehr wichtigen Verbindungslöcher (SOK -67mm und je 80mm nach links/rechts von der Gleismitte) sind recht nahe am Deckelbrett. Es könnte eng werden dort eine 8er Flügelschraube bzw. Flügelmutter montiert zu bekommen.

Könnt ihr dort noch mal nachmessen?

M.E. ist es unumgänglich mit Flügelschrauben und Flügelmuttern zu arbeiten. Zumindest die "amerikanische" Version mit den kleineren Flügeln. Auf Fahrtreffen dauert es ewig, und kostet nicht unerhebliche Nerven, hier mit normalen Schrauben und Werkzeug zu arbeiten. Mit den großen Flügelschrauben bringt man genug Kraft für eine sichere Modulverbindung auf. Hier wird m.E. oft am falschen Platz gespart.

Gruß aus dem Süden,
Bernd

Ralf Winkler
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Re: Aufruf "Modulanlagen" in der Hauszeitschrift von R.Winkler

Beitragvon Ralf Winkler » 15.01.2017 08:57

Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine Anmerkung.
Ich habe diese weitergeleitet.

LG,
Ralf
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